Mi
05
Nov
2008
Der tiefe Absturz von Van der Verrat bei Real Madrid
Der tiefe Absturz bei Real Madrid Ex-HSV-Star in Spanien erst gefeiert - und nun sitzt er nur noch auf der Bank
Die Liebe der Spanier ließ ein wenig auf sich warten. Rafael van der Vaart. Gut, kein Schlechter, aber eben auch kein Cristiano Ronaldo, nicht einmal ein David Villa, den sich Real Madrid da
angelte. Die nicht für Zurückhaltung bekannten spanischen Medien überschlugen sich nicht wirklich, als der 31-malige spanische Meister den "Maestro" verpflichtete.
Nach dem Abend des 24. Septembers aber kannten sie kein Halten mehr. Der "Kleine Engel" hatte eine echte Sternstunde erwischt. Mit einem Dreierpack führte er die "Galaktischen" zum 7:1 gegen Sporting
Gijón und eroberte die Herzen der Real-Fans im Sturm. "Van der Vaart hat das Repertoire eines Künstlers. Alles wird zu Gold, was van der Vaart anfasst", jubelte die "Marca". Der 16-Millionen-Mann
hatte sich an die Spitze der Torschützenliste der Primera División geschossen. Der Ex-HSVer "drohte", endgültig zu einem der Größten im Weltfußball aufzusteigen. Dachten alle. Mit einer
Ausnahme.
"Wir haben van der Vaart geholt, um Ausfälle von Leuten wie Sneijder oder Guti zu ersetzen", bremste Trainer Bernd Schuster. Das musste ein Täuschungsmanöver sein, dachten die meisten Experten.
Schuster wolle nur verhindern, dass van der Vaart abhebt. Doch Schuster machte Ernst. Zehn Tage später wechselte er van der Vaart zur Halbzeit aus. Seitdem hat der Niederländer, der sagt, er sei in
der Form seines Lebens, seinen Stammplatz auf der Bank.
Und so ist auch die Liebe der Medien so schnell verflogen, wie sie gekommen war. Die Einwechslung van der Vaarts am Sonntag gegen Almeria (1:1) wurde als spielentscheidender Fehler gewertet. Ihn für
Stürmer Higuain zu bringen, zeige, dass Schuster "in die Mauer-Taktik eines Fabio Capello zurückgefallen" sei, spottete "La Razón". Ein Urteil, das zeigt, dass van der Vaarts Offensivqualitäten
zunehmend kritisch eingeschätzt werden. Seit der Gala gegen Gijón war er an keinem Real-Tor mehr beteiligt. Beim Champions-League-Duell gegen Juventus Turin droht ihm heute erneut die Bank.
Spanien war van der Vaarts Traum. Hoffentlich wird es kein Albtraum.
Quelle: MOPO vom 05.11.2008 / SEITE 35
Das freut mich für Van der Verrat nun aber, Träume sind eben wie Seifenblasen die können leicht zerplatzen ! Soll es ruhig der Alptraum werden. Dafür hat er
den ganzen Zirkus in Hamburg gemacht um bei REAL MADRID auf der Bank zu sitzen als Zuschauer ! Allein seine Äußerung "Mein Herz brennt in Hamburg zu spielen" werde ich nie vergessen!
Interessant geschriebener Bericht von der Mopo. Respekt an den Journalisten.
Gruß Raver
www.raver112.de


